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So stark verändert die Coronakrise das Recruiting

Pressemitteilung   •   Mai 11, 2020 16:38 CEST

Recruiting-Digitalisierung: Wichtigstes Thema und „Gewinner“ der Krise.

Studie unter Deutschlands Personalern zeigt wachsende Bedeutung von Digitalisierung und Remote Recruiting.

Wie wirkt sich die Coronakrise auf das Recruiting in Deutschland aus? Diese Frage beantwortet eine aktuelle Studie von meta HR und stellenanzeigen.de, die nun zum kostenlosen Download unter www.stellenanzeigen.de/rick verfügbar ist.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

Krisenmodus dominiert

Die Coronakrise hat Deutschlands Unternehmen immer noch fest im Griff. Rund 70 % der befragten Personaler geben an, dass ihr Arbeitgeber Beeinträchtigungen im Geschäftsleben erfährt. Bei 58 % ist Kurzarbeit ein Thema. In der Akutphase war die Personalgewinnung bei rund zwei Drittel der Unternehmen reduziert.

Vorsichtige Bewerber

Die Krise schlug offenbar auch stark auf die Wechselbereitschaft der Bewerber durch. Das Bedürfnis nach Jobsicherheit trat in den Vordergrund. Hier scheinen vor allem größere Arbeitgeber zu punkten. Kleine und mittlere Unternehmen hingegen verzeichneten je nach Branche eine Reduktion ihrer Bewerbungseingänge von bis zu 75 Prozent.

Angepasste Prozesse und weitere Digitalisierung

Angesichts der Kontaktsperren und geschlossener Büros gingen auch Deutschlands Recruiter mehrheitlich ins Homeoffice. Überraschend war für die Autoren der Studie, dass rund 60 % der Befragten angeben, dass ihr Unternehmen bereits vor der Krise ausreichende oder gute Grundlagen für das Remote Recruiting geschaffen hätte. So nutzen auch über 80 % der Konzerne Live-Video-Interviews anstelle von klassischen Face-to-Face-Gesprächen. Die weitere Digitalisierung der Recruitingprozesse steht demnach bei der Mehrheit der befragten Personaler hoch im Kurs und hat für die nähere Zukunft die Top-Priorität. Studienautor und meta HR- Geschäftsführer Christoph Athanas kommentiert dies so: „Die Arbeitgeber haben in der Coronakrise final erkannt, dass effektive digitale Recruitingprozesse für Kandidatenansprache und Personalauswahl unverzichtbar sind. Deshalb wollen viele hier weiter aktiv werden.“

Online-Stellenanzeigen weiterhin wichtig

Ganze 57 % der Befragten planen, ihre Recruiting- und Personalmarketingbudgets bis Jahresende zu kürzen. Die Personaler benennen hier vor allem Messen und Personalberater. Jedes zweite Unternehmen unter jenen, die ihre Recruitingaktivitäten trotz oder wegen Krise ausweiten wollen, setzt dabei auf Online-Stellenanzeigen. „Das bestätigen auch unsere Zahlen“, so Dr. Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de. „Nach der anfänglichen Schockstarre, die durch die ganze Branche ging, befinden wir uns bereits wieder in einer stabilen Aufwärtskurve. Dabei hat uns sicherlich auch der Fokus auf krisenrelevanten Content geholfen, mit dem wir Arbeitnehmer ganz gezielt im Homeoffice erreichen und damit die organische Reichweite von stellenanzeigen.de während der Krise signifikant ausbauen konnten“, so Langbauer.

Über stellenanzeigen.de

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